Patentbewertung (Indikatoransatz)
Der Indikatoransatz ist eine qualitative Betrachtung des Werts eines Patents, bei der bestimmte Unterscheidungsmerkmale eines Patents wie die Anzahl der Erfinder oder die Anzahl der Zitate des Patents berücksichtigt werden. Mit diesem Ansatz können Unternehmen Patente miteinander vergleichen.
Was ist der Indikatoransatz?
Der Indikatoransatz ist eine qualitative Betrachtung des Werts eines Patents, bei der bestimmte Unterscheidungsmerkmale eines Patents wie die Anzahl der Erfinder oder die Anzahl der Zitate des Patents berücksichtigt werden. Mit diesem Ansatz können Unternehmen Patente miteinander vergleichen.
Bei diesem Ansatz werden mehrere Faktoren berücksichtigt, darunter:
- Anzahl der Erfinder
- Anzahl der Zitate
- Patente pro Mitarbeiter
- Alter des Patents
- Patentstatus – ob es erteilt oder angemeldet ist
- Rechtsstreit
- Patentfamilie Größe
- IPC-Klassifizierung
Eine der wichtigsten und wertvollsten Eigenschaften ist die Größe der Patentfamilie. Eine große Patentfamilie weist auf einen höheren Wert hin, da dies in der Regel auf einen größeren Markt hindeutet.
Die Anzahl der Zitate kann auch dabei helfen, die Bedeutung einer Technologie zu bestimmen, denn je mehr Zitate vorhanden sind, desto stärker ist die Vermutung, dass auch Wettbewerber diese Technologie entwickeln.
Was sind die Vorteile des Indikatoransatzes?
- Vergleichen Sie verschiedene Arten von Patenten
- Bewerten Sie den kommerziellen Wert von Patenten in verschiedenen Märkten.
- Die Ausfallquote ist aufgrund der empirischen Daten zu in der Vergangenheit gehandelten Patenten gering.
Was sind die Nachteile der Verwendung des Indikatoransatzes?
Da der Indikatoransatz in der Regel in Kombination mit anderen Ansätzen – insbesondere dem Marktwertansatz – verwendet wird, kann es schwierig sein, die richtigen Kennzahlen zu ermitteln, die berücksichtigt werden müssen.