Methoden zur Patentbewertung (Marktwertansatz)
Der Marktwertansatz versucht, einen Wert für einen Vermögenswert auf dem offenen Markt zu ermitteln, basierend auf Informationen aus ähnlichen Markttransaktionen.
Was ist der Marktwertansatz für die Bewertung von Patenten?
Der Marktwertansatz versucht, einen Wert für einen Vermögenswert auf dem offenen Markt zu ermitteln, basierend auf Informationen aus ähnlichen Markttransaktionen.
Dieser Ansatz wird für eine realistische Analyse des Wertes des Patents auf der Grundlage der Verbraucher und für die Erforschung von Lizenzgebühren in jedemMarkt verwendet1.
Der Wert eines Patents ist extrem volatil. Es gibt verschiedene Faktoren, die zum Wert eines Patents beitragen, darunter auch der Markt.
Es ist wichtig, die Erfolgsbilanz Ihres Produkts auf dem Markt zu berücksichtigen, um den Wert des Patents zu ermitteln. Der Marktansatz versucht, den zukünftigen Erfolg dieses Produkts zu verstehen, indem ähnliche Transaktionen auf diesem Markt bewertet und verglichen werden.
Welche Faktoren berücksichtigt der Marktwertansatz?
Der marktbasierte Ansatz berücksichtigt den Wert der Transaktion unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren wiebeispielsweise2:
- Lizenzgebühren – Anhand der Höhe der Lizenzgebühren lassen sich bestimmte Faktoren wie Gewinnspanne, Marktpotenzial, Kommerzialisierungskosten und Kapitalinvestitionsbedarf bewerten und berechnen.
- Marktkapitalisierungsmethode – Dieser Ansatz wird hauptsächlich von börsennotierten Unternehmen verwendet. Der Gesamtwert der Sachanlagen wird von den Gesamtverbindlichkeiten abgezogen und das Nettoanlagevermögen berechnet. Die Marktkapitalisierung eines Unternehmens entspricht dem Kurs pro Aktie multipliziert mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien.
- Vergleichbare Bewertungsmethode oder Markttransaktionsmethode – hierbei handelt es sich um einen Anhaltspunkt, der durch den Vergleich der Preise ermittelt wird, zu denen ähnliche Immobilien zwischen Käufern und Verkäufern gehandelt wurden. Dabei werden aktive Märkte mit vergleichbaren Vermögenswerten, vergangene Transaktionen dieser Vermögenswerte, Preisinformationen dieser Transaktionen und Transaktionen zwischen unabhängigen Parteien berücksichtigt.
Was sind die Nachteile dieses Ansatzes?
Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass die Bewertung von geistigem Eigentum nicht individuell erfolgt. Die Bewertung eines Unternehmens hängt vom Wert der Aktien ab, der schwanken kann und es schwierig macht, die Erträge aus immateriellen Vermögenswerten wie Patenten zu schätzen.
Beim Vergleich von Transaktionen können Schwierigkeiten auftreten. Es kann schwierig sein, vergleichbare Transaktionen auf dem Markt zu finden, insbesondere wenn Informationen über Transaktionen Dritter, wie beispielsweise vertrauliche Transaktionen zwischen Parteien, nur spärlich verfügbar sind.